Meditation ist für Menschen, welche einfach zu viel Zeit haben! Oder?

Ja, Meditation braucht etwas Zeit.
Es scheint, als würde man nichts tun. Gerade dieses «Nichts Tun» ist dass, was Klarheit bringt in den Kopf, in die Gedanken, in die Gefühle und somit auch in unser alltägliches Tun. Wir können dadurch aus der mechanischen Routine unseres Alltags ausbrechen, uns unsere Abstumpfungen bewusst werden und dadurch mehr Farbe und Freude in das Alltagsleben bringen.


Es ist bewiesen, dass eine regelmässige Meditationstechnik uns gelassener werden lässt. Wir können mit Höhen und Tiefen, Verletzungen, Andersartigkeit der Mitmenschen und  Ärger viel entspannter umgehen.
Meditation ist alles. Sie kann locker mehrere Stunden gehen und tiefliegende Gefühle und Glaubenssätze in einer langen Reise mit verschiedenen Tools auflösen. Oder auch nur ein paar tiefe Atemzüge beinhalten, welche Ruhe durch den Körper gehenlassen und die Gedanken klärt. Meditieren kann ich mit geschlossenen oder mit offenen Augen. Ich kann meditativ Kochen, abwaschen, einem Kind beim Schlafen zuschauen… Alles kann meditativ gemacht werden.

Es geht nicht um das was, sondern um das wie.

Sobald ich im «Jetzt» bin und etwas ganz bewusst mache, bin ich in einem meditativen Zustand. Dieser macht mich glücklich und zufrieden.
Denn es ist genau das Gegenteil von ungesundem Stress:

«ich bin nicht da wo ich sein sollte, und noch nicht so weit wie ich möchte».

Genau dieser Gedanke verursacht zerstörerischen Stress, welcher uns noch weiter in das Gedankenkarussell bringt. Dadurch ist die Konzentration gestört und die Gefahr für Fehler erhöht sich. Unsere Gedanken drehen sich nicht um dass was zu tun ist, sondern um dass was noch nicht erreicht ist. Das macht langsam.

 

Einige bewusste tiefe Atemzüge oder eine kurze Meditationspause tönt im Stress unrealistisch, ist jedoch der Weg, welcher die Gedanken klärt, die Aufmerksamkeit bündelt und den Fokus verstärkt. Die Fehlerquote wird minimiert und die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht.


Ergo: Meditation braucht Zeit, macht jedoch produktiv. Also viel Spass damit.

 

 

Übrigens, wenn Sie glauben, eine Pause liegt nicht drin, dann brauchen Sie sie am intensivsten.

 

 

Möchten Sie gerne mehr über Meditation erfahren, dann ist der «Sein Abend» genau das Richtige für Sie.
Sie lernen verschiedene Meditationsformen kennen und erfahren, wie Sie sie mit Freude in Ihren Alltag integrieren können.